Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)

Computer­tomographie (CT) inkl. PRT

Was ist die Computertomographie?

Die Computertomographie, kurz CT genannt, ist eine Untersuchungsmethode die mit Hilfe eines rotierenden, fein gebündelten Röntgenstrahls dünne Querschnitte des Körpers erfassen kann. Ein leistungsfähiges Computersystem macht es möglich, aus den gewonnenen Messdaten, detailgenaue Aufnahmen aller Körperregionen zu erstellen.

Im Falle einer Schwangerschaft sollte wegen der Anwendung von Röntgenstrahlen die Notwendigkeit genau überprüft werden.

Für einige CT-Untersuchungen muss jodhaltiges Röntgenkontrastmittel in eine Armvene gespritzt werden. Wir benötigen dazu folgende Laborwerte aktuell: Kreatinin, GFR, TSH.
Bei der Injektion des Kontrastmittels oder auch noch nach der Untersuchung kann es selten zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommen, die sich z. B. in leichter Übelkeit, Hautrötung oder Juckreiz äußert. Schwere allergische Erscheinungen wie z. B. Kreislaufbeschwerden sind bei den modernen Kontrastmitteln äußerst selten. Sollte eine Allergie auf Röntgenkontrastmittel bekannt sein, bitten wir Sie, uns darüber zu informieren, um entsprechende Vorsorgemaßnahmen treffen zu können.

Je nach Fragestellung kann die Aufnahmezeit im Gerät zwischen 10 und 15 Minuten betragen. Wegen der aufwendigen Bildverarbeitung dauert es danach allerdings nochmals ca. 20 Minuten
bis die Aufnahmen endgültig vorliegen.

Mit unserem 16-Zeiler CT Toshiba Activion können CT-Untersuchungen in kürzester Zeit durchgeführt werden.

Aufgrund des modernen Standards des Gerätes sowie der speziellen Hard- und Software wird die Strahlendosis automatisch an die jeweiligen anatomischen Gegebenheiten des Patienten angepasst, so dass nur die gerade notwendige Strahlendosis zur Bildgewinnung benötigt wird. Dies führt zu einer signifikanten Verminderung der Strahlenbelastung. An diesem Gerät werden in Verbindung mit der CT-Untersuchung auch die PRT (CT-gesteuerte periradikuläre Schmerztherapie) durchgeführt.

Befundberichte oder Bilder von zurückliegenden Untersuchungen (z. B. Vor-CT, Röntgen oder Ultraschall) können bei der Auswertung oder zum Vergleich hilfreich sein und sollten, wenn möglich, mitgebracht werden.

Die Computertomographie (CT) ist ein aussagekräftiges Schnittbildverfahren, kann in einzelnen Fällen jedoch Fragen offen lassen, die eine weitere Abklärung durch andere Untersuchungsmethoden erforderlich machen.